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Backöfen im Test & Vergleich 2021

Moderne Backöfen können viel mehr als nur zu braten und zu backen. Mit modernen Funktionen stehen zahlreiche Möglichkeiten der Zubereitung zur Verfügung. Gleichzeitig kommt es auf ein schonendes Garen und den energiesparenden Betrieb an. Welche Hersteller hier mit ihren Systemen überzeugen und worin sich die Backöfen grundsätzlich unterscheiden erfährst du auf unserer Ratgeber Seite.
Besonderheiten
  • alle Backofen Modelle
  • verschiedene Programme
  • wichtige Hersteller
  • unabhängig recherchiert
  • Tipps und Tricks

Die beliebtesten Backöfen 2021

So findest du den richtigen Backofen

Der Backofen bildet ein zentrales Element in der Küche. Moderne Geräte sind losgelöst vom Kochfeld und können dadurch auf eine bequeme Brusthöhe gebracht werden, meist in einen Umbauschrank integriert. Der klassische Herd vereint die Kochstelle noch mit dem Backofen und kann als eigenständiges Standgerät flexibel in der Küche aufgestellt werden. Beide Varianten besitzen ihre Vorteile. Unser Ratgeber beschäftigt sich hauptsächlich mit den Backöfen, die als moderne Elektrogeräte viele verschiedenen Funktionen mit sich bringen. Natürlich sollen auch Gasgeräte mit berücksichtigt werden.

Ob Schmoren, Garen, Grillen oder Dämpfen – vielen Kunden kommt es auf eine schonende Zubereitung und auf einen geringen Stromverbrauch an. Zusätzlich reinigen sich viele Backöfen schon selbst, um dir Arbeit zu ersparen. In den folgenden Abschnitten wollen wir genauer klären worauf es bei der Auswahl des richtigen Backofens ankommt, wie sich die Modelle unterscheiden und welche Hersteller auf dem Markt eine Vorreiterrolle eingenommen haben.

Welche Größe – 60 bis 90 cm

Die meisten Backöfen besitzen eine Standardbreite von 60 cm. Für kleine Haushalte und Familien ist diese Größe vollkommen ausreichend. Nur in der Gastronomie oder in sehr luxuriösen Küchen nimmt der Backofen eine Breite von 90 cm ein. So lassen sich zwei Aufläufe oder gar zwei große Braten nebeneinander Garen. Die kleinsten Modelle messen nur 45 cm in der Höhe und werden als energiesparender Kompaktbackofen bezeichnet.

Ofen Größe Volumen
Kompaktbackofen 38 – 45 cm Höhe, 60 cm Breite 27 L Volumen
Backofen 60 cm Höhe und Breite 54 L Volumen
XXL-Backofen 60 cm Höhe, 90 cm Breite Bis 76 L Volumen

In der modernen Küchenplanung ist der Backofen vom Kochfeld losgelöst und findet in einem eigenen Einbauschrank Platz. So integriert er sich optisch in die gewählte Küchenfront. Einige Hersteller verzichten auf große Griffe, um diesen Anblick möglichst makellos zu lassen. Ein gängiger Backofen benötigt auch keinen Starkstromanschluss, wie es bei einem Kochfeld der Fall ist. Eine einfache Steckdose genügt, sodass du bei der Planung deutlich flexibler bist. Der Wunsch vieler Kunden: das Gerät auf Brusthöhe zu installieren. So brauchst du dich nicht mehr Bücken, wenn du nach den Speisen schaust oder etwas aus der Röhre nimmst. Eine helle LED-Beleuchtung verschafft dir immer einen Kontrollblick in den Ofen.

Hinweis: Die Unterkante sollte sich etwas auf der Höhe der Arbeitsplatte befinden, damit eine harmonische Einheit gebildet wird.

Einbau- oder Standgerät?

Soll der Herd in einen Küchenschrank integriert werden oder handelt es sich lieber um ein separates Standgerät, das sich flexibel aufstellen lässt? Diese Frage muss in Kombination mit der Aufteilung in der Küche beantwortet werden. Bei sehr großen Räumen und der Planung einer Einbauküche entscheiden sich viele Kunden auch für einen Einbauherd in günstiger Höhe. In kleineren und älteren Küchen kommt meist ein Standbackofen zum Einsatz. Er kann frei aufgestellt werden, braucht aber durch die Kombination mit dem Kochfeld meist einen Starkstromanschluss. Außerdem ist keine einheitliche Optik der Küchenfront mehr geboten, wie es bei den Einbaumodellen der Fall ist.

Die Funktionen am Backofen – von Umluft bis Dampf

Die ersten modernen Backöfen waren nur mit Ober- und Unterhitze ausgestattet. Heute hat sich der Funktionsumfang enorm erweitert. Eine Grill- oder Heißluftfunktion gehört mittlerweile zum Standard. In anderen Modellen ist eine Mikrowelle integriert oder es kann Dampf erzeugt werden für ein schonendes Garen. So bleiben Nährstoffe und Vitamine erhalten, Fleisch wird besonders zart und deine Speisen verbrennen nicht. Eine Sonderfunktion ist das schnelle Aufheizen. Einige namhafte Hersteller erreichen in ihren Geräten schnell die gewünschte Temperatur. Wie genau sich die Funktionen unterscheiden und welche für dich interessant sind, erfährst du in den Stichpunkten:

Funktion Hinweise
Ober- und Unterhitze Die meisten Gerichte werden mit Ober- und Unterhitze gegart. Die Wärme kommt also von beiden Seiten und verteilt sich gleichmäßig im Innenraum. Es entsteht keine zusätzliche Zirkulation, die deine Gerichte austrocknen würde. Nur bei mehreren Blechen im Ofen ist keine gute Wärmeverteilung gegeben. Moderne Geräte trennen die Hitzequellen sogar. Zum Gratinieren ist dann die Oberhitze geeignet und die Unterhitze beispielsweise für Blechkuchen oder Pizza.
Umluft Die Umluftfunktion bringt die nötige Luftzirkulation mit sich, um mehrere Bleche im Ofen bedienen zu können. Die Verteilung läuft über einen Ventilator. Der Luftstorm trocknet Braten allerdings schneller aus. Dafür kann bei Umluft generell eine geringere Temperatur eingestellt werden als bei der klassischen Ober- und Unterhitze.
Grill Grillen funktioniert auch im Backofen und erzeugt leckere Röstaromen. Die Hitze kommt dabei sehr intensiv von oben und ist sehr viel höher als bei der Oberhitze. Zusätzlich solltest du das Backblech eher auf die obere Schiene setzen. Achte aber darauf, dass die Gerichte nicht verbrennen. Die Grillfunktion wird daher seltener eingeschaltet und dient nicht zum üblichen Garen. Sie gehört aber in vielen Geräten mittlerweile zum Standard.
Dampf Mit dieser Funktion gelangen gezielte Dampfstöße in den Garraum und du kannst auf einen zusätzlichen Dampfgarer in der Küche verzichten. Sie erzeugen auf Fleisch beispielsweise eine gleichmäßige Bräunung. Außerdem bleibt es saftig und wird lockerer. Brotteig geht gut auf und erhält eine schöne Kruste.
Heißluft Heißluft ist nicht die gleiche Funktion, wie Umluft. Sie wird auch als 3D- oder 4D-Heißluft bezeichnet und geht wesentlich schonender mit dem Gargut um. Am Ventilator befindet sich ein zusätzliches Heizelement für eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Der Backofen braucht auch nicht mehr vorgeheizt werden und ist besonders energiesparend im Betrieb.
Mikrowelle Die Mikrowelle ist eigentlich ein zusätzliches Küchengerät. In manchen Backöfen ist diese Funktion gleich integriert, um auch dafür geeignete Lebensmittel und Produkte einfacher und schneller zubereiten zu können. Die Mikrowellenfunktion übernimmt auch das Auftauen
Tipp: Viele Kunden machen sich bei dem Betrieb Gedanken um einen zu hohen Energieverbrauch. Hier haben die Hersteller nachgebessert und lassen viele Programme und Funktionen bei geringer Temperatur laufen.

Automatik und Sensoren – praktische Extras

Verschiedene Zusatzfunktionen, Sensoren oder eingebaute Automatiken erleichtern dir die Handhabung und bedeuten ein großes Maß an Komfort. So sind die meisten Produkte mit einer Uhr ausgestattet, über die Garzeiten bequem eingestellt werden können. Die Restlaufzeit wird stets angezeigt und nach Ablauf schaltet sich der Backofen automatisch aus.

Die Menüführung der modernen Modelle ist immer komplexer geworden. Es gibt zahlreiche Automatikprogramme, die für ein bestimmtes Gericht ausgelegt sind. Die jeweilige Heizart, die Garzeit und die benötigte Temperatur stellen sich komplett automatisch ein. Zu den wichtigsten Automatikprogrammen gehören:

  • Pizza
  • Brot
  • Auflauf
  • Roulade
  • Warmhalten
  • Auftauen
  • Vorwärmen

Einige Hersteller setzen auf sensorgesteuerte Funktionen. Das heißt, der Backofen kontrolliert stets das Gargut selbst und passt die Einstellungen automatisch an. Die Sensoren sind damit der reinen Automatik immer überlegen, damit das Essen nicht austrocknet und Gerichte auf den Punkt gegart werden. Auch Kuchen und Brote gelingen dadurch deutlich besser. Bosch misst beispielsweise die Feuchtigkeit im Inneren, sodass die Backwaren stets gut versorgt werden können.

Tipp: Ein Bratenthermometer garantiert immer zartes Fleisch, kontrolliert die Kerntemperatur und meldet sich von selbst beim gewünschten Gargrad.

Besonders bequem: die Selbstreinigung

Nach einem fettigen Braten graut es meist vor der anschließenden Reinigung des Backofens. Hier haben die Hersteller längst nachgebessert und bieten Modelle mit Selbstreinigung an. Unterschiedliche Systeme sind bereits etabliert:

Pyrolyse

Diese Funktion ist besonders effektiv. Dabei heizt du den Ofen auf über 500 Grad und alle Reste im Inneren verbrennen zu Asche. Danach brauchst du diese nur mit einem feuchten Tuch auswischen. Allerdings ist mit einem hohen Energieverbrauch zu rechnen.

Katalyse

Bei der Katalyse werden nur etwa 200 Grad zur Reinigung notwendig. Der Backofen ist im Inneren speziell beschichtet, sodass sich Rückstände einfacher zersetzen. Auch hier brauchst du den Innenraum nach dem Betrieb nur noch feucht auswischen. Besonders zucker- oder säurehaltige Reste sind leider nicht so effektiv zu entfernen.

Hydrolyse

Die Hydrolyse funktioniert mit einem halben Liter Wasser und einem kleinen Tropfen Spülmittel. Die beiden Komponenten werden einfach auf den Bodenbereich gegeben und das Programm zur Selbstreinigung gestartet. Danach einfach auswischen und fertig.

Kaufkriterien für einen neuen Backofen

Vor dem Kauf sollte genau überlegt werden, welche Funktionen wichtig sind und bei den Kochgewohnheiten häufiger zum Einsatz kommen. Muss es wirklich ein Kombigerät im Dampf und Mikrowelle sein oder genügt vielleicht ein einfaches Modell. Außerdem spielt für viele Kunden die Bequemlichkeit eine wichtige Rolle. Ist der Backofen schlecht platziert, besitzt zu wenig Funktionen oder lässt sich nur schwer reinigen, kommt er natürlich seltener zum Einsatz. Folgende Kaufkriterien sind deshalb wichtig:

Kriterium Hinweise
Größe
  • meist 60 cm breit und tief
  • für Familien ausreichend
  • Single Modelle 45 cm breit
  • große Backöfen mit 90 cm Breite
Einbauhöhe
  • Unterkante auf Höhe Küchenplatte
  • bequem erreichbar und einsehbar
  • ergonomisch sinnvoll
  • in Küchenschrank integriert
Backofentür
  • seitlich oder nach vorne öffnend
  • als Hitzeschutztür
  • gute Isolierung
  • keine Verbrennungsgefahr beim Anfassen
Funktionen
  • Oberhitze/Unterhitze
  • Umluft
  • Heißluft
  • Dampfgaren
  • Mikrowelle
  • Grill
Betrieb
  • Elektronik oder Gas
  • Steckdosenanschluss genügt
  • kein Starkstrom nötig
  • losgelöst vom Kochfeld
Extras
  • Timerfunktion
  • Automatikprogramme
  • Bratenthermometer
  • Selbstreinigung
  • Kindersicherung
Innenraum
  • Teleskopauszug nach vorn
  • Bleche lassen sich einfach herausziehen
  • kippen nicht mehr
  • Modul als Backwagen möglich
  • nicht bei Einbau auf Brusthöhe geeignet

Die wichtigsten Hersteller – Neff, Miele und Co.

Nachdem die wichtigsten Kaufkriterien geklärt sind, geht es an die Liste der Hersteller. Renommierte Unternehmen überzeugen immer wieder mit neuen Funktionen und Automatiksystemen. Ziel ist es, dir das Backen und Braten möglichst komfortabel und einfach zu gestalten. Daneben spielen eine schnelle Reinigung, eine einfache Handhabung und höchste Sicherheit eine wichtige Rolle. Ebenso achten Kunden gerne auf den Energieverbrauch und die Lautstärke. Zu den beliebtesten Herstellern für Backöfen zählen:

Hersteller Besonderheiten
Neff
  • Slide & Hide verschwindende Backofentür
  • helle LED Beleuchtung
  • CircoTherm Heißluftsystem
  • Dampffunktion
  • Pyrolyse zur Selbstreinigung
  • TFT-Display
  • Teleskopauszug
Miele
  • Klimagaren mit Feuchtigkeit
  • Vernetzung der Hausgeräte über Miele@home
  • Kamera im Garraum
  • TasteControl Schnellabkühlung
  • viele Automatikprogramme
  • kabelloses Bratenthermometer
  • Größenvielfalt
Siemens
  • 4D Heißluft System
  • ecoClean Plus gegen häufige Reinigung
  • cookControl Plus zur Überwachung
  • TFT Display
  • automatische Einstellmöglichkeiten
  • Schnellaufheizung
  • intuitive Steuerung

Weitere beliebte Hersteller sind:

  • Bosch
  • Bauknecht
  • AEG
  • Gaggenau
  • Ignis
  • Amica
  • Gorenje

Entsorgung: wohin soll der alte Backofen?

Da es sich um ein Elektrogerät handelt, ist der Backofen beispielsweise über den Sperrmüll oder einen Wertstoffhof zu entsorgen. Manche Händler bieten aber auch einen Abholservice des alten Modells an, wenn du dich für den Kauf eines neuen Geräts entscheidest. So brauchst du dich nicht mehr um die Entsorgung kümmern. Ebenso ein Vorteil: Lieferanten tragen dir das Altgerät aus dem Haus und den neuen Backofen bis in die Küche.

Über uns

Wir recherchieren unabhängig und stellen dir in unseren Ratgebern alle wichtigen Informationen zu einem bestimmten Backofen oder Hersteller zusammen. Wir wollen dir bei der Auswahl des richtigen Modells beratend zur Seite stehen und wichtige Fragen vorab beantworten. Unsere Artikel sind unter Berücksichtigung von Expertenmeinungen, wichtigen Tests und auch Kundenmeinungen geschrieben. Daneben bieten wird die interessante Links, Videos und weiterführende Inhalte, falls dich ein Themenbereich näher interessiert. Wir wünschen dir viel Spaß beim Stöbern, Kochen und Backen. Lass dir das Essen aus dem neuen Backofen schmecken!

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